“Nightfall” – Die CD von “The Instant”

Neuer Name, neue Inhalte, neue Wege. Und eine Zufallsentdeckung.

Wir sind gerade dabei uns weiterzuentwickeln, den Horizont zu erweitern und auch unser Angebot.

Und genau jetzt sind wir über das Cover der CD “Nightfall” gestolpert. Passend. Die junge Frau auf dem Weg, bildlich und übertragen. Ein Aufbruch vielleicht ? Oder auch eine Orientierung ? Fakt ist, der Weg wird jeden weiterführen. Die Frage ist nur wohin ?

Mich persönlich führt er hin zur neuen Entdeckungen. Ich bin kein Musikexperte, schon gar nicht in Jazz. Und diese Rezension soll auch nicht eine wissenschaftliche Abhandlung werden. Sondern nur ein Artikel von Jemanden, der auf dem Weg ist, so wie die Frau in Rot. Und jemand, der Musik auf sich wirken läßt, ohne Analyse, ohne vorschriebene Interpretation und ohne sie Note für Note auseinander zu nehmen.

Es ist die erste CD von “The Instant”, ein innovatives Jazz-Projekt aus Deutschland. Mit den Sängern Alex Seubert, Petra Scheeser und Barbera König und dem Komponisten / Songwriter / Arrangeur Tom Hilt ist es ihr Anliegen, die Stimmung eines jeden Song einzufangen. Viele der einfühlsamen Songs wurden von Tom Hilt geschrieben, andere von Reinhard und Denise Yoko Berndt.

“Nightfall” – Abenddämmerung.

Von sich aus schon ein Wort, das mit Emotionen gefüllt ist – ganz individuell.

Und individuell sind auch die Songs, in ihrer Gesamtheit, aber auch untereinander. Jeder ist ein Einzelstück, mit eigener Geschichte, eigener Melodie, eigener Botschaft und eigener Stimmung. In den Texten: Aufbruch und Abbruch, auf dem Weg sein, irgendwie.

“After all: it’s Jazz…”

Discotanzmusik bietet die CD natürlich nicht, warum auch ? Es ist Musik für alle Lebenslagen, außer eben einem ausgelassenen Tanzabend. Sie scheint sich anzupassen, dem genauen Zuhören oder auch dem passiven Mitlaufen im Hintergrund. Unaufdringlich und ganz ohne seltsame Tonverrenkungen, wie man es derzeit (zu) oft im Radio hört. Es ist Geschmackssache – aber nicht alles klingt wie Musik, nur weil man es Musik nennt.

Die Songs auf “Nightfall” verdienen die Bezeichnung “Musik” uneingeschränkt, selbst für Jemanden der sich in dem Genre (noch) nicht ganz Hause fühlt. Und ganz anders als bei den Hits die auf eine breite Masse zugeschnitten sind (will heißen: das produzieren, was gerade im Trend liegt ), wird hier auf Individualität Wert gelegt. Kein Song gleicht dem anderen, jeder hat einen anderen Charakter und wirkt auf eine bestimmte Weise auf den Zuhörer.

Und wer genauer hinhört….

… wird überraschende Texte und Nuancen in der Musik entdecken – immer und immer wieder. Es lohnt sich, einmal mal innezuhalten und sich Zeit für die Musik zu nehmen – und am Besten Kopfhörer. Und danach gleich noch einmal. Mehr soll hier auch gar nicht verraten werden.

Die Individualisten

  • Lies
  • Don’t Call The Police
  • Don’t Stay For Breakfast
  • Scarlet Visions
  • Sand
  • Bitter End
  • La Le La La
  • Nightfall
  • Yes I Do
  • Close And Far Off – Instrumental
  • Jazz’s Not Dead – Instrumental

Mehr Infos

Wer also mal neue Wege entdecken will, dem sei die CD empfohlen. Zum Zuhören, Mithören oder einfach Plätschern lassen – in der Abenddämmerung oder auch in der Mittagspause.

(c) The Instant
Cover “Nightfall”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Do NOT follow this link or you will be banned from the site!