Hörspiel: “Alice im Wunderland” des Landestheaters Coburg

Am 19. März 2017 feierte “Alice im Wunderland” eine Uraufführung, in der dem Wort “Wunderland” alle Ehre gemacht wurde (wir berichteten). Wer die Produktion (noch) nicht gesehen hat, hat wirklich etwas verpaßt.

Umso schöner ist es, nun die Musik auf einer CD zu haben, untermalt mit dem Text zur Geschichte. Sicherlich nicht nur für Kinder ein Genuss, sondern auch für die neugierig gebliebenen Erwachsenen, die tief im Herzen doch noch Kind sind.

Alice ? Wer ist Alice ?

Für alle, die Alice im Wunderland noch nicht kennen, oder noch einmal eine Auffrischung brauchen, sei hier das Landestheater Coburg zitiert:

Das Warten auf dem Bahnsteig entpuppt sich für Alice als ein Abenteuer in eine sonderbare Welt: In dieser Welt lernt das Mädchen Charaktere mit ihren eigenen Vorstellungen von Harmonie kennen. Geleitet vom weißen Kaninchen, beginnt das Abenteuer bei der Begegnung mit der Raupe und der Grinsekatze. Kurz darauf nimmt Alice an der chaotischen Teegesellschaft des Hutmachers teil und tritt beim Krocket-Spiel gegen die Königin an. Das Abenteuer erreicht schließlich seinen Höhepunkt bei der königlichen Verurteilung.

Version für Kinder

Ursprünglich war “Alice im Wunderland” ein Ballett, komponiert von Roland Fister und 2017 in Coburg uraufgeführt. Nun ist daraus ein Sinfonisches Märchen für Sprecher und Orchester entstanden. Dem Wiedersehen mit Alice und ihren Gefährten steht also nichts mehr im Wege.

Das Konzert richtet sich auch (aber nicht nur) and Kinder, denn zusammen mit einem Erzähler wird die Geschichte des Mädchen Alice, die dem Hasen folgt und Abendteuer besteht, musikalisch und literarisch näher gebracht.

Das Konzept

Basierend auf der Romanvorlage von Lewis Carroll haben Heinz Janisch und Roland Fister die Geschichte in einen Text verpackt, der sich in die Musik einpasst und sie nicht übertönt oder gar überlagert.

Der Text kommentiert die musikalischen Motive (die im Booklet nochmals erläutert sind) und lädt den Hörer ein, nicht nur der Geschichte zu folgen, sondern auch in sie einzutauchen.

Ingo Paulick lieh dafür seine sympathische Stimme den Figuren, die im Wunderland allerlei Abenteuer zu bestehen haben.

Die wundervolle Musik lädt zum Träumen ein, zum Zuhören und zum “Einfach mal nichts tun”. Und auch nach mehrfachen Hören werden die Harmonien nicht langweilig, im Gegenteil, man beginnt die gesamte Musik besser zu verstehen und die musikalischen Motive zu erkennen. Für die Hörer, die das Ballett gesehen haben, werden zudem die Charaktere und das Bühnenbild wieder lebendig, was den Genuß der CD natürlich erhöht.

Es war eine gute Entscheidung, das Ballett auch als sinfonisches Konzert anzubieten (mit Frederik Leberle als Erzähler). Und das nicht nur live, sondern auch auf CD. So kann man sich ein Stück Musikgeschichte mit nach Hause nehmen, zum Nachhören und Nacherleben. Lobenswert ist es auch, daß auch an die kleinen Zuschauer gedacht wird, an die sich das Hörspiel hauptsächlich richtet.

Inhalt der CD

  • Der Bahnhof
  • Der Sturz
  • Das Wunderland
  • Die Raupe
  • Die Grinsekatze
  • Die Teeparty
  • Die Rosen
  • Die Königin
  • Das Krocketspiel
  • Der König
  • Der Bahnhof

Das Team

  • Musikalische Leitung und Komposition: Roland Fister
  • Sprecher: Frederik Leberle (Konzert), Ingo Paulick (CD)
  • Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg

Weitere Informationen

Quelle: Redaktion Buehnennetzwerk.de

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