Die Geschichte von den Pressestellen

Bevor ich überhaupt mit meinem Text anfange, möchte ich noch ein paar Definitionen vorausschicken. Leider ist es mittlerweile in unserer Gesellschaft nötig geworden, die eigenen Worte und die Intention dieser zu erläutern, da ein Großteil der Menschen dazu neigt, etwas in den Zeilen zu lesen, was auch beim besten Willen gar nicht da ist. Auf der einen Seite muß man die Phantasie dieser Menschen bewundern, auf der anderen Seite ist es einfach nur noch traurig, wie man heutzutage geradezu darauf erpicht ist, anderen sprichwörtlich ans Bein zu pinkeln. Was sind wir doch für soziale Wesen… (und das war – für alle, die es nicht erkannt haben – Ironie mit etwas Sarkasmus.)

Hinweise

Auch wenn es die Erbsenzähler der Gesellschaft es vermeintlich im Text zu lesen wissen, stelle ich folgende Punkte fest:

  • Ja, ich weiß, daß wir kein Anrecht auf Karten haben, schon gar nicht kostenlos
  • Ja, ich weiß, daß wir auch kein Recht auf Material, Rezensionsexemplar oder Presseverteiler haben.
  • Ja, ich weiß, daß andere Leute viel zu tun haben und nicht nur auf meine Mail warten
  • Ja, ich weiß, daß meine Webseite nur eine kleine und private Webseite ist
  • Ja, ich weiß, daß meine Worte nicht der Weisheit letzter Schluß sind
  • Ja, ich weiß, daß es übertrieben klingen mag, aber alles hat sich so zugetragen.
  • Ja, ich weiß, daß man nicht für alles ein Fleißbienchen bekommt.
  • Ja, ich weiß, daß man an mir kein Geld verdienen kann und deswegen unwichtig bin.
  • Ja, ich weiß, daß das hier keinen interessiert – stört mich aber nicht.
  • Ja, ich weiß, daß ich mir das so ausgesucht habe – aber trotzem muß ich nicht den Mund halten.
  • Ja, ich weiß, daß es nicht immer eine Pressestelle gibt – ich verwende das Wort als Synonym.
  • Ja, ich weiß, daß man nicht immer jammern soll – tu ich nicht. Ich stelle lediglich fest.

Endlich zum Thema

Nachdem das nun – hoffentlich – geklärt ist, möchte ich zum eigentlichen Thema kommen: Pressestellen und deren Verhalten. Mit “Pressestellen” sind im folgenden Text alle gemeint, deren Aufgabe es ist, mit Medien und interessierten Besuchern zu kommunizieren. Das können also auch Veranstalter sein, Webmaster oder Facebookseitenbetreiber, Leiter von Fanclubs etc.

Seit nun mehr 22 Jahren nehme ich zu Pressestellen Kontakt auf (was manchmal schwierig ist), halte den Kontakt (was manchmal schwierig ist, aber meistens relativ leicht) und verliere den Kontakt auch wieder (was immer schade ist).

In diesen 22 Jahren sind mir mannigfaltige Persönlichkeiten und Begebenheiten begegnet, die ich hier zusammenfassen möchte.

Die negativen Erfahrungen in 22 Jahren

Standardfall

Ein Klassiker: man schreibt eine Anfrage, mit einer kurzen Vorstellung, bringt sein Anliegen vor und schickt dann weg. Und dann wartet man. Und wartet und wartet.

Manchmal bekommt man eine Bestätigung, daß die Mail angekommen ist (durch eine Lesebestätigung oder einer Abwesenheitsnachricht). Man weiß dann wenigstens, daß die Mail nicht im Nirvana verschwunden ist.

Nach einer gewissen Zeit erlaube ich mir dann immer, nochmals nachzufragen, schließlich haben die Menschen viel zu tun und dann geht auch einfach mal was unter. Das passiert. Auch mir. In 80% der Fälle bekomme ich dann innerhalb weniger Stunden eine Antwort. Alles gut dann.

Aber es gibt auch die Variante, daß man dann immer noch keine Antwort bekommt. Oder daß man die Aussage bekommt, daß man die Mail nicht bekommen hat. Gut, kann sein. Wird dann aber zweifelhaft, wenn eine Lesebestätigung zurückkam. (Und ja, bevor nun Einwände kommen: Lesebestätigung bedeutet nicht, daß die Mail wirklich vom Empfänger gelesen wurde!) Da die Lesebestätigung ein recht ungenaues Werkzeug ist, lasse ich die Entschuldigung meist gelten. Nicht aber gelten lasse ich, wenn die Antwort nicht auf meine Nachfragemail kommt, sondern auf die ursprüngliche Mail, von der man ja im Text sagt, daß man sie nicht bekommen hätte.

Schön auch die Akkreditierungsformulare, wo man nie weiß, ob man keine Antwort bekommt, weil die Mail niemals angekommen ist oder weil man einfach keine Antwort bekommt. Passend auch als Ausrede: “oh, da hatte unser Formular wohl einen Fehler, ich habe hier keine Mail von Ihnen und jetzt ist das Kontigent leider schon erschöpft”. Gut, kann sein. Dumm nur, wenn man nach dem Abschicken des Formulars eine Bestätigungsmail erhalten hatte, welche das einwandfreie Funktionieren des Formulars belegt.

Ein Fluch der sozialen Medien ist es auch noch, daß es diese schönen “Gesehen”-Anzeigen gibt. Man sieht also genau, daß die Anfrage gelesen wurde. Ändert aber nichts daran, daß keine Antwort zurückkommt. Auch nicht bei Nachfrage.  Und das “Antwortet i.d.R. innerhalb eines Tages” auf einer Facebookseite sollte dann eigentlich in “Antwortet gar nicht” geändert werden. Schade, daß es dafür keine Melden-Funktion gibt.

Die oben genannten Fälle beziehen sich im Übrigen auf Anfragen bezüglich einer Aufnahme in den Presseverteiler, der Bitte um Pressematerial oder auch eine Kartenanfrage.

Erst einladen, dann ausladen

Der nächste Klassiker, der leider gar nicht so selten vorkommt: Einladen und dann wieder Ausladen.

Wir bekommen, manchmal sogar unverhofft, eine Einladung zur Veranstaltung (Premiere, Preview, etc.) mit dem Satz in der Mail: “gerne reservieren wir Ihnen Pressekarten. Bitte geben Sie uns kurz Bescheid”. Machen wir dann auch, wenn es terminlich passt.

Was dann passiert, ist sensationell (auch hier wieder Ironie!).

Hinter Tür 1: wir bekommen keine Antwort mehr. Auch nicht auf Nachfrage. Really ? Ich meine, erst einladen und dann ignorieren ? Das ist nicht nur unhöflich sondern auch ein unmögliches Verhalten.

Hinter Tür 2: wir bekommen eine Antwort, in der es heißt: sorry, Kontigent schon erschöpft. Ich würde das ja verstehen, wenn wir erst 2 Wochen nach der Einladung antworten. Aber meist habe ich schon nach 5 Minuten geantwortet (inklusive der Zeit, die die Mail für Versenden und Empfangen braucht). Hat man also 100 Medienvertreter angeschrieben, hat aber nur 10 Karten ? Es ist schon klar, daß man mehr anschreibt, als Karten da sind. Schon allein deswegen, weil man nie eine 100% Rücklaufquote von Antworten hat. Aber dennoch nehme ich diese Antwort nur in den wenigsten Fällen für bare Münze, vorallem dann, wenn es uns bei jeder Einladung so geht, ganz gleich wie schnell ich zurückschreibe. Irgendwann glaubt man es dann einfach nicht mehr.

Übrigens: meine Frage, wann denn dann der bessere Zeitpunkt für eine Anfrage wäre, um dann auch noch Karten zu bekommen, wurde nie beantwortet.

Hinter Tür 3: wir bekommen eine Antwort, in der es heißt: sorry, aber wir geben nur an Printmedien heraus. Ok, kann ich verstehen und auch akzeptieren. Aber warum wurden wir dann anschrieben ? Warum bringen es dann die Pressestellen nicht zustande, die Verteiler so einzurichten, daß sie auch nur die passende Zielgruppe anschreiben ?

Doch das ist nichts gegen Tür 4.

Hinter Tür 4: wir bekommen eine Antwort, in der es heißt: sorry, aber wir geben nur an Printmedien heraus. So weit, so gut. Aber dann erfährt man, daß andere Webseiten von genau dieser Pressestelle Karten erhalten haben. Aha. Klar, Pressestellen können entscheiden, wem sie Karten geben, darum geht es auch gar nicht. Es geht nur um die dreiste Unwahrheit. Anstatt doch einfach ehrlich zu sein und zu sagen: sorry, aber ihr bekommt keine Karten weil wir Euch nicht mögen / Ihr nur ein privates Projekt seid (was im Übrigen die anderen Webseiten sind diesem Fall auch waren) / wir Euch für unprofessionell halten oder was-weiß-ich. Die Wahrheit eben.

Für Verlosung anbieten und dann ablehnen

Tür 1 bis 4 läßt sich übrigens analog zu Verlosungsangeboten anwenden. Gleiches Spiel. Gleiche Unhöflichkeiten und gleiche Unwahrheiten.

Es gibt aber noch eine Tür 5, die aus unserer Sicht dem Faß den Boden ausschlägt.

Wenn man erst gar kein Material bekommt, dann ist das Ganze nicht weiter schlimm. Macht man eben keine Werbung für die Produktion. Auch in Ordnung.

Schlimm wird es erst dann, wenn man das Angebot angenommen hat, die Details besprochen und das Gewinnspiel ablaufen läßt. Danach meldet man dann die Daten an die Pressestelle und was passiert ? Erstmal nichts. Keine Rückmeldung, oder keine Zusendung der gewonnenen Produkte (damit man sie weiterleiten kann). Man steht dann natürlich als Veranstalter der Verlosung extrem dumm da. Zwar hat sich in den Fällen dann alles geklärt, aber es war nicht schön. Es hatte mich damals auch veranlasst, für eine lange Zeit keine Gewinnspiele mehr zu veranstalten.

An diesem Punkt sei auch noch kurz auf die Trägheit der Besucher eingegangen: Aufgaben, die über einen Klick oder 5 Wörter hinausgehen, werden gar nicht gerne gesehen und dann macht auch niemand mit. Aber dazu schreibe ich einen extra Artikel (und das ist ein Versprechen).

Rezensionsexemplare

Wir fragen auch des Öfteren nach Rezensionsexemplaren. In einigen Fällen lassen sich dann wieder die Fälle “kein Kontigent mehr”, “nur für Printmedien” und “keine Antwort bekommen” aufzählen. Also alles analog zu oben. Interessant ist es dann, wenn man eine CD als auch Download kaufen kann. Da fragt man sich doch, warum man den Medienvertretern nicht auch einen Download für Rezensionszwecke anbietet. Kostet nichts und das Kontigent ist unbegrenzt, aber vermutlich ist das dann wieder “nur für Printmedien”.

Werbeanfragen

Und als letzter Punkt: Werbeanfragen. Mit diesem Punkt wollen die Pressestellen etwas von uns, nicht wir von ihnen. In diesem Fall sollte man meinen, daß die Kommunikation kein Problem sei. Aber genau das Gegenteil ist der Fall.

Kandidat Nummer 1: Wir bekommen eine Anfrage in der wir gebeten werden, Werbung zu machen. Es wird auch gesagt, daß wir doch bitte eine kurze Rückmeldung geben sollen, damit man uns Material schicken kann. Alles kein Problem, Rückmeldung geht raus und dann ? Nichts und auf Nachfrage auch nichts. Vergackalbern können wir uns dann schon noch selbst.

Kandidat Nummer 2: Ähnlich der Nummer 1, mit dem Unterschied, daß wir eine Antwort bekommen und uns versprochen wird, Material zuzusenden, welches aber niemals kommt. Eine nochmalige Anfrage wird nicht beantwortet. Auch gut. Dann eben keine Werbung.

Kandidat Nummer 3: Wir bekommen eine Anfrage und sagen zu. Wir bekommen sogar Material, welches natürlich sofort(!) online muß, weil die Veranstaltung ja schon in zwei Wochen ist. Gut, ok. Machen wir. Zum Werbung machen gehört bei uns nicht nur, das Material auf die Webseite zu rücken, sondern auch in den sozialen Medien entsprechend zu verbreiten. Wir machen das alles und wagen es dann, nach Pressekarten zu fragen. Die bekommen wir dann nicht, aber gerne Kaufkarten. Nein, danke. Auch wenn man es nicht glaubt, aber wir haben Aufwand für jede Werbung, die wir online stellen. Der Werbeplatz kostet dagegen den Veranstalter nichts und für eine weitere Werbung in Form von einer Berichterstattung sollen wir dann zahlen. Davon sehen wir dann ab. Die Werbung bleibt natürlich online, aber eine weitere Zusammenarbeit lehnen wir dann ab.

Kandidat Nummer 4: Wir bekommen eine Anfrage, ob wir uns bereit erkären würden, eine Aufführung fotographisch zu begleiten (ohne Vergütung, aber das ist nicht das Problem). Wir haben zugesagt und gebeten, daß uns dann bitte Plätze reserviert werden, von denen wir aus a) gut aufstehen können, um die Fotos zu machen (also vorzugsweise hinten und Rand) und b) auch mal vom Platz aus Fotos machen können. Als Antwort bekamen wir dann: ja, kein Problem, aber die Karten gibt es nicht kostenlos. Wir sehen dann von dem Fotoauftrag ab. Wir zahlen schließlich nicht dafür, damit wir für Andere kostenlos arbeiten dürfen.

Das magische Verschwinden

Eine Randerscheinung, aber dennoch häufiger, als man meint: das plötzliche Ausbleiben von Pressemitteilungen. Da war man jahrelang gut genug, Werbung zu machen (ohne Gegenleistung) und aus dem heiteren Himmel bleiben die Pressemitteilungen aus. Wenn man nachfragt, kommt meist die Antwort, daß man sich das nicht erkläre könne und daß die Adresse doch im Verteiler drinstehe. Im glücklichen Fall trudeln dann plötzlich wieder Mitteilungen ein. In manchen Fällen wird man laut Aussage der Pressestelle wieder aufgenommen. Manchmal bekommt man dann sogar auch wieder Presseaussendungen. Aber meistens bleibt es dabei: man geht leer aus. Früher habe ich wirklich nochmals nachgehakt, heute lasse ich es einfach. Allerdings veröffentliche ich dann auch wirklich nichts mehr, selbst wenn eine explizite Anfrage kommt.

Und was ist da nun das Fazit ?

Warum habe ich das Ganze hier geschrieben (und das ist noch längst nicht alles) ?

Es geht mir in keinster Weise darum, daß wir keine Karten, Rezensionsexemplare oder Informationen bekommen. Wenn das so ist, dann ist das eben so. Aber es geht mir um die Höflichkeit. Und um die Ausreden, die (bewiesenen) Unwahrheiten und das Ignorieren. Das ist keine Art und Weise, mit jemanden umzugehen. Egal in welchem Bereich. Meine Schilderungen mit den Pressestellen ist ein Stellvertreter für viele andere Bereiche unseres Lebens.

In meinen Augen machen die Pressestellen einen Job. Einen anstrengenden noch dazu, keine Frage. Aber den habe ich auch. Es ist unter Anderem mein Job, meinen Kunden antworten und ihre Wünsche umzusetzen. Und wenn etwas nicht geht, dann ist es mein Job, es den Kunden zu sagen. Und zwar nicht einfach mit einem “geht nicht”, sondern mit einer genauen technischen Erklärung, warum es nicht geht.

Und genau das erwarte ich auch von den Pressestellen. Denn nur weil meine Webseiten klein sind, privat und keine große Firma dahinter, bin ich noch lange nicht irgendein dahergelaufener Idiot. Nur weil hinter mir keine Maschinerie von Redakteuren steht und wir nicht eine Printauflage von astronomischer Höhe haben, bin ich noch lange nicht irgendein Niemand. Ich bin Jemand, dem man antworten sollte, so wie es Manieren und Höflichkeit gebietet. Und wenn es nur ein kurzer Text ist oder ein Textbaustein, ich erwarte noch nicht einmal Grußformeln – man ist ja bescheiden und nimmt was man kriegt. Aber gar keine Antwort, nein, das ist nicht akzeptabel – in keinem Bereich des Lebens.

Etwas mehr Ehrlichkeit wäre auch angebracht. Ein “sorry, sie bekommen keine Karten / keine CD / kein xyz, weil…” ist doch ok. Und ein “sorry, hab das total vergessen, tut mir leid” ist mehr als sympatisch. Und gegen das Halten von Versprechen ist auch nichts einzuwenden.

Abgesehen davon vergessen wohl so manche Pressestellen, daß wir (und andere Webseiten ähnlich der unseren) für sie damit auch Werbung machen und zwar ohne weitere Gegenleistung. Wir verlangen kein Geld für Werbeanzeigen und auch nicht für die Artikel, die wir davor und danach schreiben. Es ist also nicht so, daß die Pressestellen nur die Karten hergeben und nichts davon haben. Und wir erklären uns auch gerne bereit Werbung zu machen, ohne daß wir Karten bekommen. Aber dann sollte zumindest die Kommunikation stimmen.

Und was macht man dagegen ?

Nichts. Weil man nichts dagegen machen kann. Beschwert man sich, dann wird das einfach ignoriert. Stellt man das Material nicht online, hat das keinerlei negative Auswirkungen auf die Pressestelle, es gibt ja genügend andere, die das tun. Die Pressestellen merken noch nicht einmal das Webseite xyz nicht berichtet.

Es gibt also nichts, das wir tun könnten, damit es besser wird. Und somit wird sich nichts ändern. Die Unhöflichkeiten können weiter um sich greifen und man darf sich weiterhin Unwahrheiten anhören (wenn man überhaupt das Glück hat, Antwort zu bekommen) oder bekommt weiterhin keine Antworten. So ist das eben.

Das einzige, was wir tun, ist den entspechenden Pressestellen mitzuteilen, daß das Verhalten darauf schließen läßt, daß eine Zusammenarbeit nicht gewünscht ist und sie doch bitte davon absehen möchten, unser weiterhin Mails zu schicken. Aber auch das wird ignoriert.

Und jetzt noch ein Absatz für die Besserwisser

Und um der Frage “Warum machst Du das dann überhaupt, wenn es Dich so nervt, es zwingt Dich ja keiner dazu” vorweg zu greifen: Ja, weiß ich. Ich mache es, weil ich es machen will. Aber das heißt noch lange nicht, daß ich den Mund halten muß. Außerdem – wie schon gesagt – bezieht sich das Verhalten auf beliebige Bereiche des menschlichen Zusammenlebens. Wobei von dem Zusammenleben nicht immer was zu merken ist.

Für alle anderen Besserwisser verweise ich auf meinen Eingangsabsatz.

Es gibt aber auch Positives

In dieser Welt ist vieles schlecht, aber nicht alles. So kann ich auch positive Beispiele aufzählen. Und an dieser Stelle sei auch ein großes Dankeschön an die Pressestellen geschickt, die uns teilweise schon seit Jahren unterstützen, obwohl wir nur eine kleine private Webseite haben.

Rekordhalter

Den Rekord für eine Antwort hält sein einigen Jahren das Stadttheater Fürth. Nach nur zwei Minuten hatte ich eine Antwort vom zuständigen Pressemitarbeiter. Er teilte mir mit, daß die Karten reserviert sind.

Pressekarten

Viele Theater unterstützen uns und stellen uns Karten zur Verfügung. Wir freuen uns immer sehr über die Unterstützung und vor allem auch mit dem netten Umgang. Ist, wie ich oben erläutert habe, keine Selbstverständlichkeit mehr.

Fotos

Das Landestheater in Coburg erlaubt mir schon seit einigen Jahren, während dem Schlußapplaus Fotos zu machen. Damit können wir unsere Berichterstattung mit eigenen Fotos ergänzen.

Pressematerial und Presseverteiler

Viele Pressestellen nehmen uns in den Presseverteiler auf, und das sogar blitzschnell und dauerhaft. Nicht der Standardfall, aber zum Glück noch oft genug.

Download ? Ja bitte.

Gerade erst bei meiner Anfrage an Mati Music passiert. Ich hatte für ein Rezensionsexemplar der CD von Christina Patten angefragt, ich erhielt die ehrliche Antwort, daß man mit den CDs haushalten muß und bekam einen digitalen Zugang zu den Songs angeboten. Den nahm ich gerne an. Geht also auch so.

Verlosungsangebot mit Karten

Das Theater München hielt Wort, als es mir Karten zur Verlosung anbot. Auch danach hat alles reibungslos geklappt. So macht die Zusammenarbeit Sinn und Spaß.

Die Theater und die sozialen Medien

Viele Theater sind noch gar nicht in die sozialen Medien angekommen, müssen sie auch nicht zwingend. Die aber, die vertreten sind, ignorieren meist Anfragen oder Erwähnungen, obwohl das ja zum gegenseitigen Nutzen sind. Anders sind da das Staatstheater Nürnberg und das Theater Hof. Beide teilen, kommentieren, zitieren (auch auf der Webseite) den einen oder anderen Beitrag von uns. Das freut uns sehr.

CDs, Bücher und Co.

HitSquad informiert uns zuverlässig über neue Erscheinungen, eben so der Almathea Verlag. Auf Anfragen nach Rezensionsexemplaren kommt prompt eine Rückmeldung und einige Zeit später dann auch die CD bzw. das Buch.

Auch viele kleinere Verlage, Plattenfirmen oder Darsteller freuen sich über unser Interesse und unterstützen uns.

Na also, gibt doch Positives, also nicht jammern

Natürlich sollte man nicht jammern, wenn doch nicht alles schlecht ist. Ich jammere auch nicht, ich stelle fest. Und das wird ja wohl erlaubt sein, auch wenn sich bestimmt ein paar Leute dran stoßen. Ist mir aber egal.

Quelle: Alexander Brock

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