Ausblick auf Oktober

Für den Oktober haben wir einige Rezensionen für den Bereich “Deutschland” im Gepäck. Mit dabei sind:

6. Oktober: Catch me if you can, Nürnberg
13. Oktober:  Peter Pans Pleiten Pech und Pannen, Hof
20. Oktober: Komödie mit Banküberfall, Nürnberg – Premiere
27. Oktober: La Fanciulla del West, Nürnberg – Klassik im Kino

und auch noch geplant: die Ausstellung “Luxus in Seide”, Nürnberg – Germanisches Nationalmuseum

Eine bunte Mischung also: Musical, Sprechtheater, Oper und Museum. – Langweilig wird es bestimmt nicht.

Eine kurze Übersicht..

Catch me if you can

Pilot, Arzt, Anwalt… Frank W. Abagnale hatte sie alle. Nicht als Diplom, sondern im Repertoire. Geschickt bluffte er, vermittelte Wissen, Stärke und Fähigkeiten nur durch sein Auftreten und manchmal auch eine Uniform. Und die Menschen glaubten ihn, ja liebten ihn sogar. Jahrzehnte lang hat er das FBI zum Narren gehalten, bis er dann Ende der 60er Jahre in Frankreich festgenommen wurde.

Von Steven Spielberg schon auf der Kinoleinwand unsterblich gemacht, setzte man 10 Jahre danach noch Einen drauf und bastelte ein Musical aus der Story. Der Komponist Marc Shaiman kreierte dafür eine witzige, temporeiche Show, die die wichtigsten Stationen Abagnales Laufbahn in Szene setzt, ganz im Stile der 60er Jahre, deren Sound so unverkennbar ist.

Mehr dazu:

Peter Pans Pleiten Pech und Pannen, Hof

Die Komödie von Henry Lewis, Jonathan Sayer und Henry Shields (Deutsch von Anatol Preissler und Maria Harpner) steht in einer Deutschsprachigen Erstaufführung in Hof auf dem Programm. Premiere ist am Samstag, 06. Oktober 2018

Nach „Mord auf Schloss Haversham“ versuchen nun die Pechvögel der Laientheatergruppe der Cornley Polytechnic Drama Society, „Peter Pan“ aufzuführen. Die Geschichte kennt jeder: Peter Pan will einfach nicht erwachsen werden und fliegt mit seinen Freunden nach Nimmerland um dort allerei Abenteuer zu bestehen.

Jede Menge Stoff für Problem also, vor allem das Bühnenbild: Fliegen, Drehen, Hüpfen, Laufen, Springen… das alles will gebaut und gelernt sein. Schwieriger als man denkt.

„Mord auf Schloss Haversham“ (wir berichteten) hat das Publikum begeistert, wir sind gespannt, ob diese Inszenierung an diesen Erfolg anschließen kann.

Mehr dazu:

Komödie mit Banküberfall, Nürnberg

Schon allein der Titel klingt interessant, steht doch der Überfall anscheinend an zweiter Stelle. Wir wollen wissen was dahintersteckt und freuen aus auf (Zitat): Artistisch-turbulenter Unfug à la Monty Python mit komödiantischen Seitenhieben auf Filmgenres vom Ausbrecherdrama bis zum High-Tech-Action-Movie. (aus: Webseite Staatstheater Nürnberg)

Ein kleiner Krimineller schafft es aus dem Hochsicherheitstrakt auszubrechen, natürlich spektakulär. Nur um dann in eine Provinzbank einzubrechen. Das Ziel der Begierde: ein Diamant. Dummerweise kommen ihm die Angestellten der Bank in die Quere und die ganze Mission droht impossible zu werden. Am Schluß ist das Verwirrspiel perfekt und niemand weiß alles und alle wissen nichts.

Wie es ausgeht ? Wissen wir nicht. Zumindest noch nicht.

Mehr dazu:

La Fanciulla del West, Nürnberg

Für uns ist “Klassik im Kino” ein fester Bestandteil einer Spielzeit geworden und so freuen wir uns schon auf unseren ersten Besuch in der neuen Spielzeit.

Zu sehen sind Eva-Maria Westbroek und Jonas Kaufmann in Puccinis romantischem Wild West-Epos. Die Sopranistin gibt das taffe Flintenweib, an ihrer Seite: ihr geliebter Outlaw. Željko Lučić spielt den Sheriff Jack Rance.

Die Geschichte spielt in der Zeit des Goldrausches. Die Wild-West-Dame hat sich in den Kopf gesetzt, den Outlaw für sich zu gewinnen.

Puccinis Oper hatte damals einen guten Start, geriet dann aber in Vergessenheit. Dennoch erlebt sie eine neue Blüte und wird als eines seiner besten Werke gehandelt.

Gesungen in Italienisch mit deutschen Untertiteln. Dirigiert wird von Marco.

Mehr dazu:

Ausstellung “Luxus in Seide”, Nürnberg

Im Mittelpunkt, von dem aus sich die Ausstellung entspinnt, steht Neuerwerbung des Germanischen Nationalmuseum: ein einteiliges Seidenkleid der 1760er Jahre aus reich gemusterter Seide in der seltenen Silhouette einer Taillen-Andrienne.

Diese damals hochmodische Sonderform einer “Robe à la française” sowie ein gleichzeitig entstandener Reifrock mit Fischbeinaussteifung wurden kürzlich aus mitteldeutschem Familienbesitz erworben und werden nun erstmalig öffentlich präsentiert.

Weitere Exponate aus den Sammlungen des Germanischen Nationalmuseums, darunter zahlreiche Accessoires und bildliche Darstellungen, veranschaulichen die Komplexität der höfischen Damenmode des 18. Jahrhunderts. So erschließt sich dem Besucher die kulturhistorische Bedeutung der Mode im 18. Jahrhundert, die der Standesrepräsentation diente und gleichzeitig hohen wirtschaftlichen Wert besaß. (Text: Webseite des Museums)

Mehr dazu:

Quelle: Redaktion KulturAspekte.de

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