Andreas Bieber ist „der Entertainer“ im Friedrichstadt-Palast: wir haben ihn zum Interview gebeten

Ab 27.9.2018 läuft die neue Show „VIVID Grand Show – Eine Liebeserklärung an das Leben“, die offizielle Premiere ist dann am 11.10.2018. Wie aufgeregt bist du schon?

A.B.: Aufgeregt weniger, es wird noch total intensiv an Allem geprobt- aber vorfreudig bin ich SEHR! Es ist mal wieder was ganz Anderes, Neues, was ich da entdecken darf – und das macht mich halt aus…

Eine Friedrichstadt-Palast-Revue ist etwas ganz Anderes als ein Theaterstück/Musical. Ist es das erste Mal, für dich als Sänger in einer Show dort?

A.B.: Ja, wie gesagt, etwas ganz Neues. Mit Artisten und Akrobaten hab ich zwar schon mal gearbeitet, mit Tänzern natürlich auch- aber nie in solchen Dimensionen. Es wird bombastisch!

Wie kam’s dazu? Gab es eine Audition und du bist hingegangen oder wurdest du sogar angefragt, ob du mitmachen möchtest?

A.B.: Ich wurde tatsächlich vorgeschlagen, weil die Rolle „The Entertainer“ heisst und eine charakterliche Anlehnung an David Bowie gemixt mit etwas Robbie Williams haben sollte. Audition hab ich natürlich machen müssen, aber die haben bereits Riesen-Spass gemacht, dank der Regisseurin Krista Monson und dem klasse Palast-Team.

Was war dein erster Gedanke, als die Nachricht kam, dass du engagiert wurdest?

A.B.: Geiler Job! Und: ZUHAUSE SCHLAFEN, im eigenen Bett, juhuuuu.

Was findest du ist die besondere Herausforderung an der Friedrichstadt-Palast-Revue, zumal der Sänger ja auch nicht dauernd präsent auf der Bühne ist – zumindest war das in der letzten Show so.

A.B.: Ich war und bin immer gern Teil eines Ganzen, viel lieber als Einzelgänger. Also schon aus sozialem Aspekt gefällt mir das. Hier geht es um das Gesamtkunstwerk, und das mit einer Mega-Optik. Allerdings habe ich auch das grosse Glück, dass VIVID eine Show wird, die sehr durchdacht und inhaltlich genau konzipiert und inszeniert ist. Und so kann ich tatsächlich eine CHARAKTER darstellen, der mir noch dazu grossen Spass macht…

In der Revue wird ja nur mit Hilfe von Artistik, Tanz und zeitweisem Gesang eine Geschichte erzählt. Es gibt keinen gesprochenen Text. Wie schwierig glaubst du ist es für das Publikum eine Geschichte zu erkennen, wenn es keine Inhaltsangabe vorher gelesen hat?

A.B.: Das ist sicher immer schwer, aus den Gründen, die du richtig beschreibst. Dennoch muss man bei VIVID eigentlich nur die grobe Idee hören/lessen – der Rest erzählt sich dann durch das, was auf der Bühne passiert, musikalisch bebildert mit wundervollen Tanz- und Artistikeinlagen.

Hast du dir schon vor deinem Engagement einmal eine Show angesehen – was waren deine Eindrücke und war das Mitwirken in so einer Show ein Ziel von dir, das du einmal erreichen wolltest?

A.B.: Ich stecke mir keine Ziele, das führt mitunter nur zu Enttäuschungen – ich lass das Leben auf mich zu kommen, und so ist es richtig für mich. Klar, manchmal gibt es Wünsche, und ich tue natürlich auch was dafür – aber ein gestecktes Ziel war der Friedrichstadt-Palast nicht. Umso mehr freue ich mich!

Was dürfen sich die Zuschauer erwarten und wenn du Werbung machen könntest – warum sollten sie kommen?

A.B.: Jetzt hab ich eh schon so viel Werbung gemacht – es wird einfach gigantisch, gross, bunt, schrill und auch berührend. Eine Grand Show halt, und das vom Feinsten: die Tänzer sind erste Sahne, die Akrobaten/Artisten ebenso, meine Solisten-Kolleginnen wunderbar und jede auf ihre Weise einzigartig. Ich kann nur schwärmen, weil sie auch alle so unglaublich nett sind!

Welche Art von Musikrichtung sind deine Songs in der Show?

A.B.: Electro-Pop würd ich sagen – ganz was Neues für mich -aber in diesem Stil gibt es auch viele gesprochener Passagen, sodass sich der Inhalt transportieren kann.

Wie würde deine persönliche Liebeserklärung an das Leben aussehen?

A.B.: Das erzählt VIVID tatsächlich sehr schön: die Schönheit in ALLEM entdecken, im Licht UND dem Schatten z.B.

Hier ein kleiner musikalischer Vorgeschmack: www.palast.berlin/video

Vielen Dank an Andreas Bieber für den kurzen Ausblick auf sein kommendes Engagement für das wir ihm ganz viel Freude wünschen!

(c) Friedrichstadt-Palast
Quelle: Andrea Martin

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