Rezension „Stummfilm Philharmonisch“ am 27.05.2017 in Nürnberg: Charlie Chaplin lud zum Konzert

Manche Sachen sind so gut, dass man sie immer wieder sehen möchte. Und dann werden sie mit jedem Mal besser und besser. So erging es unserer Redaktion auch am 27.05.2017 im Nürnberger Opernhaus. Es war mal wieder Zeit für „Stummfilm Philharmonisch“. Diesmal mit einem Triplefeature: „Die Kur“, „How to make movies“ und „Ein Hundeleben“.

Drei Kurzfilme, von denen Chaplin den letzten selbst vertonte, die anderen beiden vertonte Carl Davis, auch ein bekannter Name in Sachen Stummfilm.

Dirigiert wurde das Filmkonzert wieder von Frank Strobel, der Koryphäe in Sachen Chaplin-Filme. Und wieder gab es tosenden Applaus, der nach dem dritten Film nicht enden wollte. Er und die Nürnberger Philharmoniker hatten (wieder einmal) umwerfende Arbeit geleistet, um den Zuschauern einen unvergesslichen Abend zu schenken.

Jeder Einsatz sass, jeder Ton war en pointe. Anders als bei anderen Filmkonzerten ist es hier nicht so, dass der Film das Orchester überdeckt. Hier ergänzen sie sich zu einer untrennbaren Einheit.

Wieder verging die Zeit wie im Flug und viel zu schnell war alles vorbei. Kaum 21 Uhr war es, als das Nürnberger Opernhaus seine Zuschauer in die laue Sommernacht entließ. Noch hell draussen konnte man die Eindrücke nutzen und sich vielleicht mit anderen Zuschauern noch in einem Biergarten austauschen.

Diesmal war auch ein ganz besonderer Stargast anwesend: Charlie Chaplin höchstselbst beehrte das Nürnberger Publikum und mischte sich unter die Zuschauer und unterhielt mit seiner und der Anwesenheit seiner bezaubernden Begleitung. Ein Beweisfoto gibt es natürlich auch.

Es gibt noch einen weiteren Termin für dieses Triplefeature: den 25.06.2017, wieder um 19:30. Aber ob Mr. Chaplin wieder anwesend sein wird?

Quelle: Christine

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1 thought on “Rezension „Stummfilm Philharmonisch“ am 27.05.2017 in Nürnberg: Charlie Chaplin lud zum Konzert

  1. Ein wundervoller Abend, wie beschrieben, war es die perfekte Symbiose von Film & Musik!
    Der nicht enden wollende Applaus am Ende des Konzerts hat es gezeigt, dass hier alle Spaß hatten.

    Unser Weg aus Frankfurt hat sich auf jeden Fall gelohnt.
    Ein Abend, an den wir uns gerne erinnern und dem wir im nächsten Jahr wieder beiwohnen wollen.

    Grüße
    Thorsten Wambach
    alias Charlie Chaplin (des Abends)

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