Ich, Subjektiv: “Na warte, sagte Schwarte”

Ein wenig seltsam ist es schon, wenn man augenscheinlich als einzige Theaterbesucher ohne Kinder im Foyer auf Einlaß wartet. Aber warum nicht ? Das innerne Kind will auch Kultur haben und zudem ist ein Kinderkonzert genau der richtige Happen für Zwischendurch – was natürlich nicht heißen muß, daß es nur seichte Kost ist!

Na warte, sagte Schwarte” ist ein Konzert, bei dem große und kleine Kinder so einiges lernen können, erst recht dann, wenn die Spielfreude der Beteiligten auf der Bühne in den Zuschauerraum hinüberschwappt. Die Staatsphilharmonie Nürnberg ist dafür ein Paradebeispiel, denn schon bei anderen Kinderkonzerten nahmen sie aktiv an dem Geschehen teil und nahmen es genauso ernst, wie das Spiel auf ihren Instrumenten.

Sehr erfreulich war die Tatsache, daß so viele Kinder zusammen mit ihren Eltern, Großeltern oder Verwandten gekommen waren. In meinen Augen sollte man schon recht früh anfangen, den Kinder die Kultur zumindest nahe zu bringen und ihnen zu zeigen, was unsere Theaterlandschaft zu bieten hat. Inwiefern sie dann das Angebot später noch wahrnehmen, steht auf einem anderen Blatt, aber sie wissen, daß es Möglichkeiten gibt.

Es war amüsant, zuzusehen, wie die Kinder gespannt der Geschichte folgten und ihren Teil dazu beitrugen, als die Handlung ihren Lauf nahm.Und ich selbst ? Ich selbst saß im Zuschauerraum und ließ die Musik einfach auf mich wirken – mein inneres Kind war glücklich und zufrieden – in dieser Zeit ein hohes (Kultur-)Gut.

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