Ich, Subjektiv: “Der Tunnel” im Stadttheater Fürth

Die neue Spielzeit haben wir für unsere Webseiten im Stadttheater Fürth mit der Uraufführung “Der Tunnel” eingeläutet. Ein Besuch, der sich wahrlich gelohnt hat. Ich muß zugeben, daß sich es schon beim Betreten des Foyers gelohnt hatte, in dem die aktuellen Kunstwerke von Tomas Tzen hängen. Sie waren ein schöner Anfang eines noch besseren Abends.

Wir – meine Redakteurin und ich – waren gespannt, denn gerade bei Uraufführungen ist man nicht vorbelastet und kann auch nicht dazu neigen, eine Produktion im Theater A mit der Inszenierung in Theater B vor drei Jahren zu vergleichen. Es ist auch immer spannend, wie etwas Neues beim Publikum ankommt und so warteten wir geduldig auf den Vorhang und die Overtüre.

Ich darf zugeben: ich war vom ersten Ton an gefangen. Die Musik, passend zur Zeit der Geschichte, aber dennoch nicht zu alt aber auch nicht der neue Stil der Medley- und der “Film – auf – Bühne” – Musicals. Die Musik war frisch und abgestimmt. Abgestimmt auf die Charaktere und auf die Story.

Doch was wäre die schönste Musik ohne Gesang ? Noch dazu harmonischer und gelebter Gesang – nicht einfach nur die Noten mal so eben herunter gesungen, sondern es wurde Tiefgang und Ausdruck hineingelegt. Wirklich ein Genuß, der den Abend herrlich abrundete.

Nach einem langen und verdienten Applaus blieb bloß noch die Schwärmerei und irgendwie auch die Frage, wie man selbst damals gehandelt hätte. Hätte man auch Anteile gekauft ? Würde man selbst auch versuchen, das größte Stück vom Kuchen zu bekommen oder würde man einfach nur daneben stehen und zusehen ? Wie weit würde man selbst gehen, um einen Traum – eine Vision – zu verwirklichen ?

Mit diesen Fragen im Kopf, die von den Melodien und Bildern des Tunnels begleitet wurden, ging ich mit einem wohligen Gefühl durch die nächtliche Fußgängerzone nach Hause. Zufrieden damit, einen lohnenden Abend im Theater verbracht zu haben.

Ich hoffe, Ihnen ging es genauso. Beim “Tunnel” oder zumindest zu einer anderen Gelegenheit.

Quelle: Alexander Brock

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