Rezension Hörbuch „Das Bayreuther Festspielhaus“

Das Bayreuther Festspielhaus ist untrennbar verbunden mit dem großen Komponisten Richard Wagner. Auf dieser CD lernt der geneigte Hörer, warum dies so ist und lernt auch die Vorgeschichte um Wagner und seine Versuche, in anderen Städten Deutschlands sein Festspielhaus für seine Werke zu errichten.

Die Erzähler Katrin Aebischer, Matthias Hermann, Andreas Hutzel, Sara Wortmann führen, untermalt von Einspielungen aus Wagners bekannten Werken, mit Charme und Witz durch dieses Hörbuch. Dr. Frank Piontek schrieb die pointierten und geistreichen Texte.

Die eingespielten Werke sind:

Wotan! Gemahl! Erwache! und Erster Aufzug, Vorspiel (Ring des Nibelungen)

Vorspiel und ”Zum Teufel mit Dir, verdammter Kerl” (Meistersinger von Nürnberg)

Markgräfin Wilhelmine Arie der Palmide ”Quell orror, quel fosco velo” aus: Argenore

Sieben Stücke umfasst die CD. Auch das Publikum kommt zu Wort mit Originaleinspielungen. Man äußert sich über einzelne Inszenierungen, aber auch über die Gesamtwirkung, meist zustimmend, doch hört man auch Kritik. Lobenswert und ehrlich.

01-Das Bayreuther Wunder

02-Wie Wagner nach Bayreuth kam

03-Ein idealistischer Theaterplan

04-Im nächsten Jahr machen wir alles anders!

05-Die ersten Bayreuther Festspiele

06-Auch interessant, Das Publikum

07-Die berühmte Akustik

Es ist faszinierend, der Geschichte des Festspielhauses zu lauschen und so zu lernen, welche Geschichte sich hinter den wohl bekanntesten Festspielen Deutschlands verbirgt. Zuerst geht man logischerweise auf die Baugeschichte ein, dann kommen auch Sänger, zum Beispiel Michelle Breedt oder Dirigent Christian Thielemann zu Wort. Auch der der Meister selbst, Richard Wagner, kommentiert das Eine oder Andere. Und man erfährt – das darf natürlich nicht fehlen – auch von der wohlgerühmten Akustik des ”beeindruckenden Baus auf dem Grünen Hügel”.

Das Bayreuther Festspielhaus ist heute eine der herausragendsten Sehenswürdigkeiten Bayreuths, wenn nicht die herausragendste. Und mit diesem Hörbuch wird dieser Sehenswürdigkeit ein würdiges Denkmal gesetzt.
Quelle: Christine Daaé

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