The Pinball-Wizard was in town

Vom 30.04.2012 bis zum 01.05.2012 gastierte die Tourneeproduktion des Musicals ”The Whos Tommy” in der Nürnberger Meistersingerhalle. Das Klassiker-Musical schaffte es zwar leider nicht ganz, die Meistersingerhalle bis zum letzten Platz zu füllen, aber es gelang den Darstellern etwas anderes: sie fesselten das Publikum an die Geschichte und zogen jeden in ihren Bann, und das obwohl das Musical in der Originalsprache Englisch wiedergegeben wurde.

Die Geschichte von Tommy ist zugegebenermaßen ein wenig verstörend und düster, dennoch nicht minder packend und aktuell. Mitgerissen wurde jeder der Zuschauer und so mancher saß mit offenem Mund da und staunte über die Geschichte. Das Bühnenbild tat sein Übriges, um die Geschichte noch ein wenig düsterer und unheimlicher zu gestalten, auch wenn es manchmal seinen eigenen Kopf zu haben schien und sich die Schiebetür im ersten Akt gegen die Darsteller verschworen hatte. Doch wurden diese und weitere kleine Pannen gekonnt überspielt.

Die beiden kleinen Tommys, deren Namen der Redaktion leider nicht vorliegen, bekamen zu Recht den meisten Schlußapplaus. Sie spielten die Rolle des autistischen Tommys brillant, und das obwohl die die ganze Zeit eine komplette Maske auf dem Gesicht trugen und teilweise doch sehr durchgeschüttelt wurden. Auch der Darsteller des erwachsenen Tommy (Leo Miles) erntete begeisternden Applaus. Seine Art und sein Wesen schien die Leute regelrecht zu durchdringen, und das nicht nur in den Szenen, in denen Tommy als eine Art Guru auftrat..

Darsteller:

Craig Rhys Barlow:Cousin Kevin

Melanie Bright: Mrs Simpson und Ensemble

Kimmy Edwards: Gypsy Queen und Ensemble

Joel Elferink:Minister und Ensemble

Simon Hardwick: Lover und Ensemble

Daniel Haslam:On Stage Swing

Natalie Langston: Mrs Walker

Leo Miles: Tommy

Craig Perry: Pinball Champion und Ensemble

Marc Powell: Captain Walker

Tanya Stephens:Sally Simpson und Ensemble

Chris Theo-Cook: Mr Simpson und Ensemble

Jamie Tyler: Uncle Ernie

Und die beiden kleinen Tommys.

Jeder der Darsteller wurde mit begeisterndem Applaus gewürdigt und am Ende des Musicals stand die Meistersingerhalle. Man entließ das Ensemble erst nach einer Zugabe und einer weiteren Menge Applaus. Diesen hatte sich das Ensemble wirklich verdient, obwohl oder gerade weil ”Tommy” kein leichtes Musical ist. Man verläßt das Musical mit gemischten Gefühlen: zum einen klingen die Lieder noch im Kopf und man summt sie mit, und zum anderen packt einen das Schicksal von Tommy. Eines ist sicher, ”Tommy” ist unvergeßlich. What a sensation!

Das Musical tourt noch weiter durch Deutschland. Wer sich von dieser Geschichte genauso mitreißen lassen möchte, wie die Nürnberger, der kann hier (http://www.tommy-tour.com/de/tourdaten.html)die weiteren Daten ersehen.

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Quelle: Christine Daaé

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