Unterwegs im Namen des Herrn

Und das auch noch auf die coolste Art, die es gibt. Das sind die Blues Brothers, wie sie leiben und leben. Und genauso cool waren sie auch im Coburger Landestheater am 24.9. Die zweieinhalb Stunden, die das Rhythm-and-Blues-Musical dauerte, vergingen wie im Fluge. Und am Ende standen dann alle und verlangten nach Zugaben.

Der Film von John Landis ist ein Klassiker. Fast jeder kennt ihn und spätestens bei ”Everybody needs somebody” weiß jeder, welcher Film das ist. Roland Fister, der am Landestheater Coburg für die musikalische Leitung dieses Musicals zuständig ist, hat, zusammen mit allen anderen vor und hinter der Bühne ganze Arbeit geleistet.

Inszenierung: Matthias Straub

Bühnenbild: Till Kuhnert

Kostüme: Carola Volles

Choreografie: Tara Yipp

Arrangements: Jan Reinelt

Dramaturgie: Georg Mellert

Darsteller:

Elwood Blues: Sönke Schnitzer

Jake Blues: Sebastian Pass

Wärter/ Ray/ Leader der Good Ole Boys/ Finanzbeamter: Vivian Frey

Wärter/ Officer/ Maury Sline: Nils Liebscher

Der Pinguin/ Bob/ Background: Kathrin Molsberger

Curtis/ Matt “Guitar” Murphy: Frederik Leberle

Reverend Cleophus James/ Agent: Niklaus Scheibli

Racheengel: Anna Staab

Matts Frau: Nicole Sippel

Background: Eva Lehner , Julia Mahl, Nicole Sippel, Tanja Faber , Katrin Wicht

Kirchengemeinde/ Polizisten/ Passanten/ Good Ole Boys: Statisterie des Landestheaters Coburg

Gospelchor/ Knastinsassen/ Passanten: Gospelchor “Unerhört”

Keyboard (Band): Roland Fister , Jan Reinelt

Bass (Band): Rainer Werb

Schlagzeug (Band): Johannes Nied , Tobias Schirmer

Trompete (Band): Sebastian Strempel, Klaus Wangorsch

Gitarre (Band): Rüdiger Eisenhauer , Andreas Blüml

Saxophon (Band): Dirk Rumig

Posaune (Band): Jürgen Neudert, Michael Saffer

Die Blues Brothers sind eine Legende. Was als Auftritt bei ”Saturday Night Live” begann, entwickelte sich zu einer Bombe, deren Einschlagskraft man nicht mehr messen konnte. Leider zu früh wurden die originalen Blues Brothers Dan Aykroyd und James Belushi getrennt. Doch ihre Musik und ihre Legende lebt weiter. Momentan in Coburg, in einer mitreißenden Inszenierung.

Da paßt einfach alles zusammen, das Bühnenbild, die Kostüme, die Band, die Darsteller, alles ist perfekt inszeniert und reißt einfach jeden mit. Am Ende des Musicals kann man dann einfach nicht mehr anders – man muß einfach aufstehen und mittanzen und singen. Erst nach drei Zugaben ”durften” die Darsteller am 24.9. die Bühne verlassen.

Selbst im Zuschauerraum hörte man die Leute noch singen und man sah den einen oder anderen dazu tanzen. So etwas nennt man einen vollen Erfolg. Dieses Musical schlägt ein wie eine Bombe!

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Quelle: Christine Daaé

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