Ein zauberhafter Opernspaß

Nachdem man in Coburg “Die Zauberflöte” so erfolgreich aufgeführt hatte, folgt nun die Fassung für die Kleinen, also “Die kleine Zauberflöte”. In einer knappen Stunde wird der Zuschauer durch die Geschichte der “Zauberflöte” geführt. Erzählt von Papageno, dem Vogelfänger, und zusammen mit Mozarts bekanntesten Arien aus dem Stück öffnet sich nun auch dem jüngsten Opernfan die Tür in die Welt der Oper, dem Theater Coburg und seinem Team sei Dank.

Creativteam:

Inszenierung: Detlev Altenbeck

Musikalische Leitung: Hans Stähli

Bühne: Anne Dembeck

Kostüme: Diemut Remy

Dramaturgie: Kathrin Liebhäuser

Besetzung:

Tamino: Karsten Münster (ein echter Märchenprinz)

Monostatos: Karsten Münster (er ist ja gar nicht böse)

Papageno: Marek Reichert (auch ein lustiger Vogel hat ein Herz)

Pamina: Stefanie Smits (die Märchenprinzessin)

Papagena: Katrin Dieckelt (ein vorlautes Vögelchen)

Tiere: Statisterie des Landestheaters Coburg

Für das kindliche Verständnis wurden einige Elemente aus der eigentlichen Zauberflöte entfernt, doch bleibt der pädagogische Effekt erhalten. Die Kraft der Liebe läßt die Liebenden jede Prüfung bestehen und sich am Ende finden, sogar doppelt, so findet nicht nur Prinz Tamino seine Pamina, sondern auch Papagano seine Papagena. Gepaart mit Witz, einem Schuß Ironie und dem pädagogischen Zeigefinger wurde diese Stunde zu einer sehr kurzweiligen.

Am Ende gab es den verdienten Applaus, nicht nur von den Kindern, sondern auch von dem erwachsenen Publikum.

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Quelle: Christine Daaé

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