Ein Tippsical

Es gibt schon so einige Wortschöpfungen, um Musicals heutzutage zu bezeichnen: Grusical, Newsical, Steppical und nun kommt auch noch ein Tippsical hinzu. In dieser Musicalversion geht es, wie der Name schon erahnen läßt, um Sekretärinnen. So auch der eigentliche Titel dieser musikalischen Revue von Franz Wittenbrink. Uraufgeführt am 6. März 2010 im Kulturzentrum Waitzinger Keller in Miesbach / Bayern.

Anmerkung der Redaktion: Durch ziemlich chaotische Wetterbedingungen war es unserer Redaktion leider nicht möglich, den ersten Akt des Stückes mitzuerleben, daher bezieht sich diese Rezension nur auf den zweiten Akt.

Da man nun den ersten Akt des Stückes verpaßt hatte, fiel es schwer, sich noch in die Geschichte hineinzufinden und so blieben einige Fragen offen. Die Darsteller auf der Bühne waren Spitzenklasse, jede und jeder einzelne, doch besonders bei den Sekretärinnen fiel auf, daß diese Rollen eigentlich viel zu klein für sie sind. Jedoch blieb die Frage offen, warum soviel Ensemble auf der Bühne zu finden war. Waren alle Darsteller auf der Bühne, war die Bühne eindeutig zu klein und überladen.

Besetzung:

Peneplope Bloominggale, geb. Grün, Chefsekretärin: Elisabeth Neuhäusler

Susanne Jungbrunn, Sekretärin: Rose Bihler-Shah

Margarethe Ohnesorg, Sekretärin: Susanne Brantl

Helen Licht, Sekretärin: Samira Brückmann

Kim Kappling, Sekretärin: Ana Lourdes Geneblazo

Nancy Romance, Sekretärin: Angelika Markiefka

Alice Cartier, Sekretärin: Mariah McKimbrough

Albert Schmidt, Bürobote: Patrick Granado

Dr. Hugo Stettler, Co-Chef: Benjamin Schobel

Ensemble:

Sarah Beilicke

Eva Kuperion

Hannah Lindauer

Ramona Ohmayer

Sandra Schwab

Anja Straubhaar

Stefanie Stromer

Miriam Umhauer

Nadine Haberl

Nina Steils

Band:

Fabian Kriner: Keyboard, Leitung

Holger Jung: Keyboards

Josef Baudisch: Schlagzeug

Ludwig Leininger: E-Baß, Kontrabaß

Die Darsteller harmonierten zusammen wunderbar auf der Bühne und gaben alles, um ihre Rollen mit Leben zu erfüllen. Auch die Lieder waren passend gewählt und umrahmten die Geschichte, in der es auch kleinere akrobatische Einlagen gab. Zusammen mit der Band ergab alles in rundes Bild, nur wollte die Technik manchmal eben nicht mitspielen.

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Quelle: Christine Daaé

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