Der Broadway hält Einzug in Nürnberg

Mit Anke Sieloff als Nina Yaschenko und Gaines Hall als Steven Canfield in den Hauptrollen.

“Silk stockings” von Cole Porter hatte die Ehre, das erste Musical zu sein, daß in dieser Spielzeit an der Nürnberger Oper gespielt wurde und es schlug ein wie die sprichwörtliche Bombe. Ost trifft West, der Russe trifft den Ami, und verliebt sich, natürlich in Paris. Und dazu spielt Cole Porters berühmte Musik. Was kann man sich für ein Musical mehr wünschen, als super Dasteller, tolle Sänger, klasse Musik und einen berauschenden Abend?

Und genau das bekam man in der Premiere von “Silk stockings” geboten. Obwohl Hauptdarsteller Gaines Hall unter Fieber litt, wie der Intendant der Nürnberger Oper (O-Ton: “Es ist ja nie ein gutes Zeichen, wenn der Intendant der Oper vor einer Aufführung auf die Bühne kommt, doch lassen Sie mich Ihnen versichern, wir haben alles im Griff….fast…”) ankündigte, wurde er “gedopt” und man merkte nichts von seiner Krankheit, er sang, sprang und tanzte, als wäre er bei bester Gesundheit.

Unterstützt wurde er von seinen Kollegen:

Anke Sieloff als Nina Yaschenko

Franz Frickel als Pjotr Iljitsch Boroff

Urs Affolter als Bibinski

Paul Erkamp als Brankov

Karl Heinz Herber als Ivanov

Thomas Schumann als Pierre Bouchard

Leah Gordon als Janice Dayton

Thomas Schumann als Markowitsch, Regisseur

Jochen Schaible als Alexis

Eric Rentmeister als Fabour, Ober, Reporter

Christian Sollberger als Grischa, Hausdiener, Reporter, Regieassistent

Kurt Schober als Hotelmanager, Kulturkommissar, russ. Funktionär

Anne Maria Schmid als Anja, Ludmilla, Telefonistin

Kira Primke als Hausdame, Mannequin

Chris Brewer als Choreograph, Page

Joachim Quirin als Hausdiener

Frank Wöhrmann als Hotelassistent

Cornelia Löhr als Mannequin

Stefanie Dietrich als Modefachverkäuferin

Joachim Quirin als Napoleon, Reporter

Jeanette Claßen als Olga, Zimmermädchen

Frank Wöhrmann als Reporter, Wanja

Cornelia Löhr als Sonja, Zimmermädchen

Alexandra Seefisch als Telefonistin

Katja Uhlig als Vera, Zimmermädchen

In dem sehr detailreichen Bühnenbild ließen sich alle Situationen und Schauplätze des Musicals gut und ohne großen Umbau unterbringen. Und natürlich fehlte einer nicht – der Eiffelturm.

Das Orchester der Nürnberger Oper stand den Darstellern in nichts nach und so war die Premiere ein voller Erfolg, der mit Standing Ovations belohnt wurde, und das zu Recht.

Nürnberg ist eine Reise wert und warum nicht diese Reise mit einem Besuch in “Silk stockings” verbinden? Lohnen tut es sich allemal. Noch bis zum 8. Februar hat man die Chance, die “Seidenstrümpfe” zu tragen.

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Quelle: Christine Daaé

0 thoughts on “Der Broadway hält Einzug in Nürnberg

  1. Diese Aufführung empfanden wir eher oberflächlich und mein Mann und ich hätten uns von diesem Abend ein bisschen mehr erhofft, als Klischees und eine mitunter in Kitsch abrutschende Show. Für echte Musicalkenner ist so was eher langweilig,
    schade, wir fandens mittelmässig!

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