Mit „Stärker“ legt Maricel ihr erstes eigenes Pop-Album vor

Prinzessin Amneris geht fremd und wandelt auf Solo-Pfaden: Konzert am 7. März

Die Künstlerin wandelt auf Solo-Pfaden. In wenigen Wochen präsentiert sie im Rahmen eines Konzerts ihr Album ”Stärker” – und das sinnigerweise an jener Stätte, an der sie ihre bislang größten Erfolg hat feiern können und es noch tut: im Colosseum. Im dortigen Studio-Theater will es die blonde Entertainerin begleitet von einer fünfköpfigen Live-Band am Montag, dem 7. März, so richtig krachen lassen. Tickets dafür sind über die Theaterkasse sowie ihren Fanclub zu beziehen. Kontakt: maricel-fc@web.de.

Schon mit 13 den ersten eigenen Song komponiert

Dass das temperamentvolle Stimmtalent neben seiner Theaterkarriere auch selbst als Texterin und Songwriterin aktiv ist, wissen die Wenigsten. Diesbezügliche Ambitionen pflegt die Norddeutsche bereits seit ihrem 13. Lebensjahr, als sie ihr erstes Lied komponierte. Ihre bei Universal erschienene Single ”Still waiting” brachte es weiland immerhin bis zur Nummer 1 der ffn-Hörercharts. Und das war lange bevor die Sängerin und Schauspielerin die Musicalbühne für sich entdeckte.

Nichts Gecovertes, sondern etwas durch und durch Eigenständiges

Mit dem Plan eines Silberlings ”written bei Maricel” liebäugelt die populäre Darstellerin eigentlich schon seit langem. Zwar hatte sie anno 2002 mit ”muscial moments” ein viel beachtetes Album eingesungen, aber das zählt in diesem Zusammenhang für sie nicht. Dabei handelte es sich um eine Zusammenstellung persönlicher Favoriten aus den unterschiedlichsten Musical-Produktionen, wobei die prätentiöse Palette erfrischend unkonventionell interpretierter Songs von ”Send in the Clowns” aus Sondheims ”A little Night Music” bis zu ”Summertime” aus ”Porgy & Bess” reichte. Jetzt sollte und musste es etwas durch und durch eigenes sein.

Autobiografische Züge

Der Titelsong trägt, wie auch die meisten anderen Stücke autobiografische Züge und beschreibt Höhen und Tiefen, Siege und Niederlagen eines unsteten, ergebnisoffenen Künstlerlebens. Vor den Erfolg haben die Götter bekanntlich den Schweiß gesetzt, und geschenkt wird einem in diesem knallharten Business nichts. ”Ich war oft deprimiert und niedergeschlagen, habe mich dann aber getreu der Devise ‚Jetzt erst recht’ wieder aufgerafft und weiter gemacht” fasst Maricel das Auf und Ab ihrer bisherigen Laufbahn in knappen Worten zusammen. Das Hin- und Hergerissensein zwischen Zweifeln und Selbstvertrauen war der Nährboden, auf dem Triumph und Erfüllung gediehen. Talent, Kreativität und Erfolgswillen waren letztlich eben ”Stärker”. Die Zwölf-Track-Scheibe beinhaltet einen Mix aus eingängigen, rhythmusbetonten Up-Tempo-Nummern und nachdenklichen, stillen Balladen und kommt Anfang März in den Handel. JÜRGEN HEIMANN
Quelle: Jürgen Heimann

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