Im Capitol-Theater sollen Webbers Miezen sechs Monate Mäuse jagen

Alles für die CATS: Jellicle-Ball ab April in Düsseldorf

Einzug halten sollen die vermenschlichten Stubentiger in der Erkrather Straße im April nächsten Jahres. Düsseldorf wäre dann nach Hamburg, wo sie 1986 ihren Einstand gegeben hatten, Stuttgart und Berlin ihre vierte Station hier zu Lande.

”Cats” soll am Rhein zunächst für die Dauer von sechs Monaten gespielt werden und dann anschließend weiter auf Tournee gehen. Die nächsten Spielorte stehen allerdings noch nicht fest. Bei entsprechender Nachfrage ist eine Verlängerung in NRW durchaus drin. Die Inszenierung werde zwar neu aufgebaut, gegenüber Berlin, wo der mit sieben Tony Awards ausgezeichnete Klassiker noch bis Ende Januar läuft, gebe es aber keinerlei Abstriche hinsichtlich Qualität oder Ausstattung, hieß es.

Anlässlich der Präsentation haben schon mal einige Front-Miezen im Capitol ihre Duftmarken hinterlassen. John Partridge (Rum Tum Tugger), Cornelia Drese (Grizabella) sowie Jaqueline Dunnley und Sheila Kaminski waren aus Spree-Athen herbeigejettet und servierten mit ”Der Rum Tum Tugger”, ,Macavity” und ”Erinnerung” einige Appetithäppchen. Ob diese Künstler auch in der neuen (Tournee-)Produktion mit von der Partie sein werden, steht nicht fest. Das Ensemble wird neu gecastet. Die Auditions dafür erfolgen im Januar in Berlin, Essen und Düsseldorf.

Inzwischen hat der Vorverkauf begonnen. Tickets für die Vorstellungen ab 20. April zum Preis zwischen 29 und 79 EUR (zzgl. Vorverkaufs- und Systemgebühr) können unter anderem im Internet unter www.kartenkaufen.de oder unter (0211) 73440 geordert werden.

”Cats” passe einfach in dieses Haus – wie die berühmte Faust aufs Auge, begründete Thomas Krauth die Entscheidung, hier ausgerechnet dieses Stück als Nachfolger von ”Miami Nights” einziehen zu lassen. Pläne, das zu tun, gibt es übrigens seit mehreren Jahren. Aber, wie heißt es so schön, gut Ding will (halt) Weile haben…

Krauth, Friedrichs und und die Stage Holding setzen darauf, dass die Anziehungskraft der berühmtesten Katzen der Welt auch nach siebzehneinhalb Jahren Miaue in Deutschland noch ungebrochen ist und das nordrhein-westfälische Umfeld genügend Besucherpotenzial birgt. Weltweit haben das auf der Vorlage des Nobelpreisträgers T.S. Eliot (”Old Possum’s Book of Pratical Cats”) basierende Stück nach der 1981 in London erfolgten Uraufführung 65 Millionen Zuschauer gesehen. Es wurde in 300 Städten der Erde und in 26 verschiedenen Ländern gezeigt. JÜRGEN HEIMANN
Quelle: Jürgen Heimann

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