Bei „Miami Nights“ in Düsseldorf hebt sich zum 500. Male der Vorhang

Zur Jubiläums-Show fliegen die tropischen Cocktails tief

Im Düsseldorfer Capitol-Theater fliegen am Mittwoch (8. Oktober) die tropischen Cocktails tief. Der Grund dafür, im übertragenen Sinne des Wortes ein großes Fass aufzumachen: Der Vorhang für das rasante Tanz-Spektakel hebt sich an diesem Abend zum 500. Male. Dass ein solches Jubiläum einmal begangen werden könnte, hatte am 3. März vergangenen Jahres, als die Inszenierung von Alex Balga Premiere feierte, niemand für möglich gehalten. Die Eigenproduktion des Hauses mauserte sich zum Publikumsrenner und zog viermal in die Verlängerung.

Ende des Jahres soll aber nun definitiv Schluss sein. Die von Anbeginn an auf Tourneetauglichkeit ausgelegte Salsa-Party klingt aus, um dann ab Herbst 2004 eine Gastspielreise durch halb Europa anzutreten. Die Schweiz, Österreich, Norwegen und sogar das Londoner Westend stehen auf dem Spielplan. Längere Zwischenstopps soll es darüber hinaus in Hamburg, München, Frankfurt und Berlin geben. Tickets für die Original-Show in der Erkrather Straße gibt es unter (0211) 73440.

Zur Feier des Tages serviert der Barkeeper am Mittwoch im Theaterfoyer seine Jubiläums-Kreation: den ”MIAMI NIGHTS COOLER”. Jeder Besucher, in dessen Geburtsdatum eine Fünf enthalten ist, bekommt den anregenden Drink ab 18.30 Uhr gratis. Den 35. März oder den 52. Oktober lassen die Hausherren trotz der Inhaltsschwere des Gesöffs aber als Stichtag nicht gelten.

Die Lichter im Capitol sollen nach dem Abschied von Miami Nights freilich nicht ausgehen. Allerdings hält sich Produzent Thomas Krauth darüber, welches Nachfolgestück im großen Haus Einzug halten wird, noch bedeckt. Im Capitol-Club hingegen herrscht bereits ab 17. Januar wieder pralles Leben. Dafür sorgt ein Mädel namens Rosie. An diesem Tag hat das Musical über das schillernde Leben und den geheimnisvollen Tod von Deutschlands bekanntester Edel-Prostituierten der Nachkriegszeit Premiere: ”Das Mädchen Rosemarie”. Das Stück basiert auf dem Roman von Erich Kuby und ist ebenfalls eine Eigenproduktion. Regie führt Dirk Witthuhn, die Musik schrieb Heribert Feckler. In der Hauptrolle: Keine Geringere als Anna Montanaro. JÜRGEN HEIMANN

Quelle: Jürgen Heimann

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