Top-Stars „open Air“: Maya Hakvoort, Ethan Freeman, Andy Bieber, Paul Kribbe und andere

3. „Sommernacht des Musicals“ am 19. August im Burgtheater Dinslaken: Pflichttermin für alle Fans des Genres

Bislang hatten die Veranstalter stets Glück mit dem Wetter. Toi, toi, toi! Die Stätte, einem Amphitheater nicht unähnlich (die Bühe liegt an der tiefsten Stelle des Areals und wird an drei Seiten umsäumt von den Zuschauerrängen), fasst rund 2000 Besucher.Und wenn es hier musical-isch zur Sache geht, bleibt in der Regel kein Platz unbesetzt. Insofern ist eine zeitige Kartenresevierung ratsam. Das Ziel liegt auch für Fans aus dem Lahn-Dill-Kreis keineswegs jenseits der Erreichbarkeit. 21 Kilometer nordwestlich von Essen gelegen, empfiehlt sich dieses Datum allemal für einen (ereignis- und erlebnisreichen) Sonntagsausflug. Die Organisatoren haben auch in diesem Jahr in der ersten Liga der deutschen und europäischen Musical-Welt gefischt und Künstler gewinnen können, die zu den reputiertesten ihres Fachs zählen. Alle voran Maya Hakvoort, die von nicht wenigen gerne (und nicht zu Unrecht) als ”Kaiserin des Musicals” bezeichnet wird. Neben ihr stehen Top-Stars wie Ethan Freemann, Andres Bieber, Paul Kribbe, Carolin Fortenbacher P., Peti van der Velde und ein Überraschungsgast, über den aber noch absoultes Stillschweigen bewahrt wird, auf der Bühne.

Diese ”Besetzungsliste” allein garantiert für diesen Abend schon einen hoch angesiedelten Qualitätsstandard. Hinzu kommt die konzeptionelle Ausrichtung dieser Veranstaltungsreihe, durch die sie sich von den meisten anderen ihrer Art unterscheidet. Die Künstler nudeln ihre Stücke nicht hinunter, um dann zu verschwinden. Sie treten in Interaktion mit dem Zuhörern und bleiben den ganzen Abend über präsent, sei es auf den Brettern, oder auf dem obligatorischen ”roten Sofa” im Interview, um dort Rede und Antwort zu stehen, auch auf Fragen aus dem Publikum.

Es gibt jeweils ein Schwerpunktthema, ein roter Faden, der sich von Anfang bis zum Ende durch die Show schlängelt. War die Musical-Nigt im vergangenen Jahr recht pop-lastig ausgelegt, liegt die Aktzentuierung diesmal auf ”Elisabeth”, dem heuer schon als ”unsterblich” erachteten Meis-

terwerk von Sylvester Levay und Michael Kunze, das seit März in einer neuen Mega-Produktion Joop van den Endes im Essener Colosseum für Furore sorgt. Dahingehend können die Veranstalter aus dem Vollen schöpfen. Denn: Sowohl die Hakvoort (in der Titelrolle), als auch Ethan Freeman (Lucheni), Andy Bieber (Erzherzog Rudolph) und Paul Kribbe (Tod) haben in der Wiener Inszenierung dieses Stücks schon mitgewirkt.

Aber die Bandbreite ist natürlich ungleich größer. Sie reicht von Ausschnitten aus dem ”Phantom der Oper” über den ”Tanz der Vampire” ”Tabaluga & Lilli” und dem ”Starlight Express” bis hin zu ”Gaudi”, ”Jospeh” und ”Jesus Christ Superstar”. Carolin Fortenbacher P. wird zudem eine Rock-Version von ”Königin der Nacht” präsentieren. Und das alles erfolgt in völlig neuen Arrangements, tönenden Unikaten, die eigens für dieses ”Summernight” geschrieben wurden uns sonst noch nie in dieser Art zu hören waren. Eine ambitionierte Live-Band unter der Leitung von Bertram Ernst wird, wie in den vorangegangenen Jahren, einen packenden, musikalischen Teppich knüpfen, auf dem die Künstler wandeln können.

Karten für dieses Ereignis (sie kosten inklusive Vorverkaufsgebühr einheitlich DM 60) gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter der Hotline (02064) 42960. Weitere Infos sind im Internet unter www. moenchspfeffer.com abrufbar.

Quelle: Jürgen Heimann

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